Nach der Lehrstunde des deutschen Meisters Bayern München beim FC Barcelona ist der Druck auf Trainer Jürgen Klinsmann noch größer geworden. Im Anschluss an die 0:4-Pleite im Hinspiel des Viertelfinales der Champions League warnte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in seiner nächtlichen Bankettrede, “in dieser schweren Stunde rational zu bleiben und die Dinge nicht zu überdrehen, vor allem keine spontanen, unsinnigen Entscheidungen zu treffen”. Der geschockte Manager Uli Hoeneß wollte vor der weiteren Spiel-Analyse “eine Nacht drüber schlafen”. Nach dem wohl kaum mehr zu verhindernden Aus im Königsklassen-Viertelfinale setzen die Bayern ihre letzte Hoffnung in die Bundesliga. “Wir müssen retten, was zu retten ist, das heißt: In den acht Spielen in der Bundesliga müssen wir jetzt trotzdem versuchen, unsere Ziele zu erreichen”, führt Rummenigge aus.
Bei der 4:0-Demontage durch den FC Barcelona am Mittwochabend, bei der Lionel Messi mit einem Doppelpack (9. und 38. Minute), Samuel Eto’o (13.) und Thierry Henry (43.) vor 96.000 Zuschauern den Untergang der Bayern beim Aufeinandertreffen zweier Fußball-Welten besiegelten, blieben die Gäste meilenweit hinter dem eigenen Anspruch zurück. “Barca hat uns deutlich die Grenzen aufgezeigt. Das war eine fantastische Leistung. Es ist deutlich zu erkennen, dass viel Arbeit auf uns wartet, um in Europa unter die besten vier vorzurücken”, erklärte Klinsmann, der davon überzeugt ist, dass er die Mannschaft noch erreicht.
Nun hab ich gestern nacht noch Klinsi Rauswurf herbeigeschrieben, doch nach dem Aufstehen gab es immer noch keine offizielle Stellungnahme seiner Dienstherren, nur unzählige Besucher auf meinem Post, die sich wohl ähnliches wünschten.
Ganz klar, nach der Sommerpause ist er weg, wahrscheinlich sogar vorher.
Gruß Cornelius H.
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