Schon gegen 12.30 Uhr trafen die ersten Gladbacher Fans in Köln ein und machten am Bahnhof in Ehrenfeld mit Feuerwerkskörpern auf sich aufmerksam, teilte die Polizei mit. In Mönchengladbach hatten sich indes die Gäste des Kölner Heimspiels bereits seit den Morgenstunden versammelt, um sich auf das Spiel vorzubereiten. Die Grundstimmung war aggressiv.
Flyer, die in dem Zug verteilt wurden, bestätigten dies. Die Aufforderung am Textende: „Tod und Hass dem FC Köln“. Auch unter den Kölner Anhängern war man sich offensichtlich einig, den Gladbachern einen gebührenden Empfang zu bereiten. Sonderzüge der KVB wurden mit Flaschen, Dosen und anderen Gegenständen beworfen und auch mit Feuerwerkskörpern beschossen.
Nur durch starken Polizeieinsatz konnten schwerere Auseinadersetzungen auf den Anreisewegen sowie rund um das Stadion verhindert werden. Noch kurz vor Spielbeginn suchten die gegnerischen Fans die direkte Auseinandersetzung. Beim Versuch, ein Stadiontor aufzubrechen, wurde dieses so stark beschädigt, dass Ordnungskräfte und Polizisten anschließend den Eingang sichern mussten.
Auch nach dem Spiel griffen Kölner Problemfans wieder die Bahnen mit den Gladbacher Fans an. Es entstand erheblicher Sachschaden.


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